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Alkoholprävention: Arbeitsprogramm

   
 

Arbeitsprogramm Alkoholprävention des Jugendamts

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und des zunehmend problematischeren
Alkoholkonsumverhaltens von Jugendlichen hat das Jugendamt der Stadt Nürnberg dem zuständigen Gremium im Stadtrat, dem Jugendhilfeausschuss, am 3. Mai 2007 ein Arbeitsprogramm „Alkoholprävention 2007 und Folgejahre“ zur Beschlussfassung vorgelegt.

Diese Vorlage enthält eine systematische Beschreibung der Angebote und Maßnahmen des Kinder- und Jugendschutzes sowie der Suchtprävention. Der Jugendhilfeausschuss beschloss die Umsetzung des Arbeitsprogramms, die Aufstockung der Sachmittel für Alkoholprävention (im Jahr 2008 einmalig 50.000 Euro und ab 2009 jährlich fortlaufend 25.000 Euro) sowie die Schaffung einer zusätzlichen halben Planstelle für den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz.

Weitere Informationen enthalten die PDF-Dateien:

Hinweisgrafik Download 2007: Arbeitsprogramm Alkoholprävention (186 KB, 15 S.)

Hinweisgrafik Download 2008: Fortschreibung: Arbeitsprogr. Alkoholpräv. (152 KB, 53 S.)

Hinweisgrafik Download 2008: Fortschreibung: Arbeitsprogr., Matrix (66 KB, 1 S.)

Hinweisgrafik Download 2009: Fortschreibung: Arbeitsprogr. Alkoholpräv. (100 KB, 16 S.)

Hinweisgrafik Download 2010: Fortschreibung: Arbeitsprogr. Alkoholpräv. (PDF, 904 KB, 23 S.)

Das Arbeitsprogramm Alkoholprävention wurde auf der Grundlage der Ausschussvorlagen fortgeschrieben. Neue Arbeitsschwerpunkte und Projekte kamen hinzu und decken nun ein breites Spektrum ab: Vom ordnungsrechtlichen Jugendschutz über Angebote der Suchtprävention, Freizeit- und Beratungsangebote für Alkohol konsumierende Jugendliche bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Das Arbeitsprogramm erreicht alle für die Aufgabenstellung relevanten Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Eltern, Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, institutionelle Kooperationspartner, Multiplikatoren, Gewerbetreibende und Veranstalter sowie die Öffentlichkeit.

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Erste Erfolge des Arbeitsprogramms

Das Gesamtpaket Alkoholprävention zeigt auf verschiedenen Ebenen bereits Wirkung.

So haben die Erhöhung der Bußgelder für jugendschutzrechtliche Ordnungswidrigkeiten, gezielte Ansprachen von Gewerbetreibenden und Anbietern sowie verstärkte Jugendschutzkontrollen dazu geführt, dass die Regelungen des Jugendschutzgesetzes weitestgehend eingehalten werden. Insgesamt sind in diesem Bereich ein steigendes Problembewusstsein und eine teilweise erzwungene Einsichtsfähigkeit auf Anbieterseite festzustellen.

In der Altersgruppe der 12 –17-Jährigen hat sich der Trend zu verstärktem riskanten Alkoholkonsum abgeschwächt. Die Zahl der riskant konsumierenden Kinder und Jugendlichen steigt derzeit nicht weiter an und dürfte in den beiden vergangenen Jahren auf regionaler Ebene leicht rückläufig sein.

Die „selektiven“ zielgruppenorientierten Angebote im Rahmen der Offenen Jugendarbeit zeigen ebenfalls positive Wirkungen. Hier werden Jugendliche erreicht, die aus unterschiedlichen Motiven Alkohol konsumieren und deren Konsum von Experimentieren, Ausprobieren bis hin zu riskanten Trinkmustern reicht. Eine aktive Auseinandersetzung mit dieser Thematik wird im Alltagszusammenhang und in der Lebenswelt der Jugendlichen ermöglicht.

Die Erfahrungen der Suchtprävention und des Kinder- und Jugendschutzes zeigen, dass sich in der Öffentlichkeit zumindest ansatzweise eine „Kultur des Hinschauens“ entwickelt und Alkoholkonsum gerade von jüngeren Jugendlichen verstärkt angesprochen und thematisiert wird.

Informationsmaterialien zum Thema Alkoholkonsum von Jugendlichen werden von Eltern, Fachkräften aus Jugendhilfe und Schule sowie Kooperationspartnern zunehmend nachgefragt.

Die institutionelle Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsamt sowie Institutionen und Einrichtungen der Jugend- und Suchthilfe verläuft weiterhin sehr konstruktiv.


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Kontakt:

Grafik: Pfeil Kontakt: Alkoholprävention und Jugendschutz

Grafik: Pfeil Kontakt: Suchtprävention

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