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Ausgangslage und Zielgruppen der Alkoholprävention |
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Ausgangslage
Die Gründe für die Entwicklung von speziellen Angeboten
und Maßnahmen zur Alkoholprävention sind vielfältig.
Obwohl der Alkoholkonsum unbestritten gravierende Risiken der Selbst-
und Fremdgefährdung in sich birgt, sind folgende Phänomene
gesellschaftlich weit verbreitetet:
- Alkohol ist ein gesellschaftlich weitgehend akzeptiertes Suchtmittel.
- Verkauf und Konsum von Alkohol sind mit Ausnahme der Einschränkungen
nach dem Jugendschutzgesetz legal.
- Alkohol ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
- Alkohol war, ist und bleibt Suchtmittel Nr. 1 bei Jugendlichen
und Erwachsenen.
- Kultur, Ethnie, Nationalität und Religion sind mögliche
Einflussfaktoren auf den Konsum (bzw. die Abstinenz).
- Riskanter Alkoholkonsum findet in allen Bevölkerungs-
und Bildungsschichten statt.
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Zielgruppen der Alkoholprävention
in Nürnberg
Die Alkoholprävention der Abteilung "Präventive
Kinder- und Jugendhilfe" mit den Schwerpunkten Kinder- und
Jugendschutz und Suchtprävention sprechen im wesentlichen fünf
Zielgruppen an:
- Kinder und Jugendliche
- Eltern und Erziehungsberechtigte
- Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule
- Gewerbetreibende und Veranstalter
- Öffentlichkeit
Dabei sind die Kinder und Jugendlichen die wichtigste Zielgruppe.
Angebote wie Information, Beratung, Freizeitaktivitäten, Projekte
und Veranstaltungen orientieren sich grundsätzlich an der realen
Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen.
Um eine dauerhafte und nachhaltige Wirkung zu erzielen, werden
Angebote der Alkoholprävention eingebunden in die pädagogische
Alltagsarbeit, zum Beispiel in die stadtteilbezogenen Angebote der
Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in die Jugendsozialarbeit an Schulen
und in die Arbeit von Kinderhorten und Schülertreffs. |
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Unsere Ziele
Alkoholprävention soll Kinder und Jugendliche zu Kritik- und
Entscheidungsfähigkeit sowie Eigenverantwortlichkeit anregen.
Eltern und Erziehungsberechtigte sollen befähigt werden,
Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu
schützen.
Alkoholprävention ist vorbeugendes Handeln zur Eindämmung
des Alkoholmissbrauchs und zur Verhinderung von Alkoholsucht.
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Methoden der Alkoholprävention
Information und Beratung
Speziell entwickelte Broschüren informieren Kinder, Jugendliche,
junge Erwachsene, Eltern und pädagogische Fachkräfte in
Schulen und in der Kinder- und Jugendarbeit.
Bei den Fachkräften aus Jugendhilfe und Schule, den sogenannten
Multiplikatoren, stehen vor allem Information, Beratung, Qualifizierung
und Broschüren im Mittelpunkt der suchtpräventiven Arbeit.
Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen
Projekte haben das Ziel, Risiken des Alkoholkonsums zu vermitteln
und jugendgerechte Alternativen zum Alkoholkonsum bei der Freizeitgestaltung
aufzuzeigen. Die Projekte werden von der Präventiven Kinder-
und Jugendhilfe koordiniert.
Weitere
Informationen und Links auf der Seite "Projekte"
Arbeit mit Eltern und Erziehungsberechtigten
Information, Beratung sowie die Vermittlung von Erziehungsverantwortung
und -kompetenz stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit mit Eltern.
Denn der Erstkontakt mit Alkohol findet bei Kindern überwiegend
in der Familie oder im familiären Umfeld statt.
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Maßnahmen des ordnungsrechtlichen
Jugendschutzes
Jugendschutzrechtliche Bestimmungen sind dazu da, um eingehalten
zu werden!
Bei Verstößen gegen diese Vorschriften werden in enger
Abstimmung mit dem Ordnungsamt und dem Rechtsamt der Stadt Nürnberg
sowie der Polizei die gesetzlichen Möglichkeiten ausgeschöpft.
Dies kann Auflagen umfassen wie zum Beispiel das Aussprechen eines
Zutrittsverbots für unter 18-Jährige für bestimmte
Veranstaltungen oder Lokalitäten. Außerdem können
empfindliche Bußgelder verhängt sowie die Zuverlässigkeit
von Gastwirten und Diskotheken-Betreibern geprüft werden.
Die Alkoholprävention ist in Nürnberg finanziell langfristig
gesichert und auf Nachhaltigkeit angelegt. |
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Preis für die vorbildiche Alkoholprävention
der Stadt Nürnberg
Beim
vierten Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler
Suchtprävention“ wurde dem Jugendamt der Stadt Nürnberg
im Juni 2009 in der Rubrik „Kreisfreie Städte“
mit seinem Gesamtprogramm der Alkoholprävention einer von zwei
Preisen für seine vorbildliche Alkoholprävention verliehen.
Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb unter
www.kommunale-suchtpraevention.de
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Kontakt:
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien – Jugendamt
der Stadt Nürnberg
Präventive Kinder- und Jugendhilfe
Dietzstraße 4, 90443 Nürnberg
Telefon: (0911) 231-82 91
Telefax: (0911) 231-34 88
E-Mail: praevention@stadt.nuernberg.de
Lageplan
Dietzstraße 4
Suchtprävention
Renate Rumrich
Kontaktdaten
unter Suchtprävention
Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
- Alkoholprävention
Timo Rabe
Kontaktdaten
unter Jugendschutz
Kinder- und Jugendschutz
Helmut Popp, Kinder- und Jugendschutz
Kontaktdaten
unter "Jugendschutz"
Internetadressen
www.suchtpraevention.nuernberg.de
www.jugendschutz.nuernberg.de
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