Nürnberger Forum der Kinder- und Jugendarbeit 2012
Einführung

Die Jugendarbeit und ihre Räume (Arbeitstitel)
Sozialräumlicher Ansatz
Insbesondere die offene Kinder- und Jugendarbeit ist konzeptionell
auf Sozialräume, auf die Stadtteile und sozialen Nahräume,
ausgerichtet. Das ist der Standard, der von einer Kinder-
und Jugendeinrichtung zu erwarten ist. Der erste Diskussionsstrang
wird sein, diesen Standard zu definieren und zu überprüfen
- auch unter dem Gesichtspunkt, ob der sozialräumliche
Ansatz in der Jugendarbeit sich tatsächlich „flächendeckend“
durchgesetzt hat.
Reale und virtuelle Räume
Das Leben junger Menschen spielt sich heute aber häufig
in virtuellen Welten, virtuellen Räumen, ab. Ist der
sozialräumliche Ansatz dadurch überholt, muss er
ergänzt werden oder ist er umso wichtiger, weil die Einrichtungen
der Jugendarbeit als verlässliche Treffpunkte insbesondere
von Jugendlichen unverzichtbare reale Kommunikationsräume
sind?
Damit hängt aber dann zusammen, wie diese realen Räume
für die jungen Menschen, für die Kinder und Jugendlichen
gestaltet sein müssen: Standortbedingungen, Architektur,
Innenraumplanung, Gestaltung, Variabilität, Offenheit
und so weiter bis hin zur Mitwirkung bei der Planung.
Die Kategorie Raum in der Kinder- und Jugendarbeit ist vielschichtig
und komplex, hat somit eine soziale, virtuelle, zeitliche,
planerisch-konzeptionelle und architektonische Dimension.
Und natürliche eine politische: die Diskussionen um Jugendliche
im öffentlichen Raum mit den Strategien der Verdrängung
und Ausgrenzung – auch hier ist die Kinder- und Jugendarbeit
gefordert.
Diese Fragen und Ansätze sollen im Rahmen des nächsten
Nürnberger Forums der Kinder- und Jugendarbeit diskutiert
werden. Es findet nach bewährtem Format vo späten
Mittwochnachmittag), 26. September, bis Freitagmittag, 28.
September 2012. Ort ist wieder die Georg-Simon-Ohm-Hochschule
in der Bahnhofstraße in Nürnberg.
Das Programm erscheint Anfang Juni 2012.
Kooperationspartner

|