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22. bis 24.9.
2010
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Nürnberger Forum der Kinder- und Jugendarbeit 2010

Grafik: Her mit dem schönen Leben!

Jugendliche am Tisch beim Essen und Trinken Jugendliche, auf Stange sitzend Drei Jugendliche im Gespräch Jugendliche am PC

20 Jahre Nürnberger Forum der Kinder- und Jugendarbeit

von Mittwoch, 22. September, bis Freitag, 24. September 2010

„Chancen und Herausforderungen der Kinder- und Jugendarbeit“

Mit dem 20. Nürnberger Forum der Kinder- und Jugendarbeit kann ein kleines, aber nicht unbedeutendes Jubiläum gefeiert werden. Zum 20. Mal sind Fachleute und Interessierte eingeladen, sich aktuellen Themen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendarbeit zu stellen.

Reichte das Themenspektrum in den vergangenen Jahren von „Politischer Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit“ über „Migration – Integration – Interkulturelle Arbeit“ und „Aufwachsen in Medienwelten“ bis hin zu „Sport und Jugendhilfe“ und „Alkoholprävention in der Jugendarbeit“, soll an diesem 20. Forum eine Generaldebatte über den Stand und die Perspektive der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland stattfinden.

Mit diesem 20. Thema schließt sich auch ein inhaltlicher Kreis. Bereits das erste Nürnberger Forum der Kinder- und Jugendarbeit 1989 hatte zum Thema: „Planen und (H)offen – Jugend in den neunziger Jahren“.

Mit dem Thema „Chancen und Herausforderungen der Kinder- und Jugendarbeit“ geht es nun um nicht weniger als eine Bestandsaufnahme und die Entwicklung ihrer Perspektive in der zweiten Dekade dieses Jahrhunderts. In einer sich immer schneller wandelnden Welt möchte diese Tagung Orientierung und Ideen vermitteln, Problemfelder und Möglichkeiten diskutieren, und nicht zuletzt informieren und neue Horizonte eröffnen.

Gerade in einer Zeit, in der angesichts neuer Kommunikationswege von Kindern und Jugendlichen, massiver Verknappung ihrer Zeitbudgets durch Schule und Beruf und nicht zuletzt durch knapper werdende öffentliche Ressourcen Kinder- und Jugendarbeit neue Wege gehen muss um zu bestehen, muss sie sich mit diesen Frage- und Problemstellungen auseinandersetzen.

Dazu ist es wieder gelungen, ein entsprechend vielfältiges Angebot auszuarbeiten.So wird der erste Tagungsabend ganz im Zeichen der Bestandsaufnahme stehen. Während im ersten Vortrag der Tagung „Jugendliche Welten im Milieuvergleich“ anhand der Sinusstudie vorgestellt werden, steht anschließend der Blick auf den „Gegenwärtigen Stand und die Perspektiven in der Debatte um die Kinder- und Jugendarbeit“ im Mittelpunkt.

Am Donnerstagvormittag beschäftigen sich vier Referate mit unterschiedlichen Aspekten des Themas. Dazu wird es jeweils einen Praxiskommentar geben, der direkt im Anschluss an die Referate die Diskussion befeuern soll.

Am Donnerstagnachmittag wird in vier Foren unterschiedlichen Fragestellungen der Kinder- und Jugendarbeit nachgegangen. Dabei müssen sich Interessierte für ein Forum entscheiden.

Der erste Workshop hat das Verhältnis von Jugendarbeit und Schule zum Gegenstand. Während sich ein anderer Workshop mit Streetwork und Mobiler Jugendarbeit befasst, beschäftigt sich ein weiteres Forum mit der Zukunft der etablierten Strukturen der Jugendarbeit, insbesondere der Verbands- und Jugendringarbeit. Die Situation in der Arbeit mit Kindern ist den Veranstaltern einen eigenen Workshop wert.

Zum Jubiläum kommt es am Abend zu einem „Come Together“ im nahe gelegenen Kinder- und Jugendhaus „Klüpfel“. Bei einem kleinen Buffet und Musik können sich die Teilnehmer/-innen der Fachtagung begegnen, sich weiter austauschen, oder einfach einen schönen Abend verbringen.

Am Freitag werden zunächst zwei weitere Referate dem hohen Anspruch der Veranstaltung nach einem umfassenden Blick gerecht werden. Der Vortrag „Lebenswelten Jugendlicher aus Sicht der Konsumforschung“ wirft einen Blick auf Jugendliche aus einer völlig anderen Richtung. Im Anschluss daran wird das Thema „Jugendliche in virtuellen Welten“ bearbeitet.

Schließlich sollen die Informationen und Arbeitsergebnisse auch in die abschließende Podiumsdiskussion einfließen, die sich mit dem Thema „Wohin geht die Jugendarbeit?“ auseinandersetzt.
Dazu konnten hochkarätige Gesprächspartner gefunden werden.

Die Fachtagung richtet sich an interessierte Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, aber auch an Interessierte aus dem Schulbereich an und sonstige mit der Thematik befasste Institutionen, Einrichtungen und Studierende.

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