Kooperation Familienbildung
Nürnberger Familienbildungstage
Nürnberger Eltern und alle an Erziehung Interessierte
werden zu dieser kostenlasen Veranstaltung einmal im Jahr
eingeladen. Diese Kooperationsveranstaltung mit den Familienbildungsstellen
wird vom Stab Familienbildung des Jugendamtes koordiniert
und beschäftigt sich jeweils mit einem wichtigen Erziehungsthema.
Referat, vertiefende Workshops sowie die Informationen der
Familienbildungsstellen machen fit für den (nicht immer
einfachen) Erziehungsalltag.
10. Nürnberger Familienbildungstag
am Samstag, 10. März 2012, 9.30 - 14 Uhr
Zum Vormerken: Der Termin für den 10. Nürnberger
Familienbildungstag steht, weitere Informationen folgen, sobald
die Planung abgeschlossen ist.
eingetragen in den Vk, #233165 (28.07.2011)
9. Nürnberger Familienbildungstag
am Samstag, 9. April 2011, 9.30 - 14 Uhr
Thema: Wenn auf Mama und Papa Verlass ist. Warum die Bindung
zwischen Eltern und Kindern so wichtig ist für den Erfolg
in der Schule und im Leben!
Für Nürnberger Eltern. Mit Referat, Workshops und
Info-Ständen.
Kinderbetreuung für Kinder von 2 bis 8 Jahren im "eckstein",
Burgstr. 1 - 3.
Die Veranstaltung und auch die Kinderbetreuung sind kostenlos!
Ort:
Anmeldung und Infobörse in der Ehrenhalle (Einlass ab
8.30 Uhr)
Vortrag im Historischen Rathaussaal
beides: Eingang Rathausplatz 2
Veranstalter:
Stab Familienbildung des Jugendamtes
Kooperationspartner:
Die 11 Nürnberger Familienbildungsstellen
Programm zum Download:
Programm
2011 zum Download (PDF-Datei, 151 KB,
2 Seiten)
Neu: Online-Anmeldung
Bitte beachten Sie, dass die beiden Workshops "Mit Kindern
(bis 9 Jahre) in Verbindung bleiben - zuhören und miteinander
reden" und "Mit Kindern (ab 9 Jahre) in Verbindung
bleiben - zuhören und miteinander reden" ebenso
wie alle anderen Workshops nur für Eltern konzipiert
sind.
weiter
zur Online-Anmeldung
Hinweis:
- Der Workshop Nr. 6 "Kind du nervst! ..." ist
ausgebucht.
- Der Workshop Nr. 11 " Mädchensachen –
Frauensachen. Wie rede ich mit meiner Tochter über
Sexualität?" muss leider wegen Krankheit entfallen.
- Der Workshop Nr. 14 "Die Bedeutung von Bindungsfähigkeit
... " muss leider ebenfalls wegen Krankheit entfallen.
Sobald die Plätze in den Workshops vergeben
sind, schaltet sich das System ab. Falls Sie sich auf die
Warteliste setzen lassen möchten, rufen Sie dann bitte
unter 231 - 74 69 bei uns an.
Kinderbetreuung
Sollten Sie Kinderbetreuung (für Kinder von 2 bis zu
8 Jahren) benötigen, melden Sie dies bitte telefonisch
(frühestens ab dem 21.02.2011 und bis spätestens
Freitag, 01.04.2011) direkt an beim i-punkt eckstein - Haus
der Evang.-Luth. Kirche, Telefon (0911) 214 21 40.
Am 9. April können Sie dort Ihr Kind ab 8.30 Uhr zur
Betreuung bringen.

8. Nürnberger Familienbildungstag,
Samstag, 13. März 2010
Thema:
Erziehung ist ... Zeit haben
Mit Kindern das Land der Zeiten durchqueren
Ort: "eckstein", Haus der Ev. Kirche, Burgstr.
1 - 3
Referent war Michael Schnabel, Projektleiter am Staatsinstitut
für Frühpädagogik (Arbeitsschwerpunkte Elternarbeit,
Elterngespräche, Inhouse-Training in Gesprächsführung
und Teamtraining in Kindertageseinrichtungen).
Die vom Takt der Uhren bestimmten Erwachsenen versuchen in
immer kleineren Schritten die Zeit zu planen und schnüren
dadurch das Korsett der Zeiteinteilung immer enger. Dabei
wird übersehen, dass möglicherweise die wertvollsten
Momente im Leben missachtet werden. Schlimmer noch, die Fähigkeit
zur Muße, zum Genießenkönnen und zur Erholung
gehen verloren und das eigenständige und kreative Forschen
und Lernen von Kindern wird blockiert und teilweise ganz ausgeschaltet.
Auch wenn es zuweilen anstrengend und beschwerlich ist,
sich mit der Langsamkeit oder der Langeweile von Kindern anzufreunden,
sich auf deren Explorationsverhalten und Ideenreichtum einzulassen,
so öffnen diese Übergangsbeschwerden den Eltern
und Pädagogen/-innen neue Lebensaspekte und kreative
Handlungsmuster. Eine erfüllende Lebensbereicherung!
Mehr unter
www.familienhandbuch.de
Programm
2010 zum Download (PDF-Datei, 151 KB,
2 Seiten)

7.
Familienbildungstag, Samstag, 28. März 2009
Thema: Von Herzen Eltern sein. Verständigung und Mitgefühl
mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B.
Rosenberg fördern.
Referentin: Gabriele Lindemann, zertifizierte Trainerin
für Gewaltfreie Kommunikation
Gabriele Lindemann zeigte in ihrem Vortrag die vier Schritte
der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
auf, mit deren Hilfe Bedürfnisse von Eltern wie Kindern
berücksichtigt und damit eskalierende Situationen vermieden
werden können:
- Beschreiben der Beobachtung einer Handlung oder einer
unterlassenen Handlung (ohne Bewertung oder Interpretation!)
des Gegenüber
- Artikulieren der Gefühle, die mit dieser Beobachtung
verbunden sind
- Beschreiben der eigenen Bedürfnisse, die hinter diesen
Gefühlen liegen
- Formulieren von echten, auf die Gegenwart bezogener Bitten
Gabriele Lindemann appelliert an die Eltern, darauf zu achten
dass die eigenen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Sicher
ist es oft schwierig, sich noch genügend Zeit und Raum
für sich selbst als Mutter oder Vater sowie als Paar
zu nehmen, aber nur wer ausgeglichen ist, kann auch ruhig
und besonnen auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren.
Die Referentin benutzte zur Veranschaulichung die Situation
zu Beginn eines Fluges: "Im Notfall versorgen Sie sich
zuerst selbst mit der Sauerstoffmaske und kümmern sich
danach um Ihr Kind." Denn nur wer selbst genug Luft hat,
kann für andere sorgen.
Gabriele Lindemann erläuterte anschließend die
einzelnen Schritte zur Umsetzung für Gewaltfreie Kommunikation
im Alltag. Während der anschließenden Diskussion
führten viele Eltern an, dass häufig die Zeit für
die vorgeschlagene Vorgehensweise fehle, andererseits tägliche
Konflikte auch viel Zeit kosteten und man das Modell erst
in weniger schwierigen Situationen einüben müsse,
um dann in Kontliktsituationen davon profitieren zu können.
Begleit-Veranstaltung für pädagogische
Fachkräfte: Zum ersten Mal wurde 2009 eine das
Thema des Familienbildungstages aufgreifende Fortbildung für
pädagogische Fachkräfte der Nürnberger Kindertragesbetreuung
angeboten.
Die Resonanz übertraf alle Erwartungen. 82 Fachkräfte
"opferten" ihren wohlverdienten Freitagnachmittag
und ließen sich von Gabriele Lindemann in das Kommunikationsmodell
der Gewaltfreien Kommunikation einführen. Auch die Infostände
der Familienbildungsstellen und einer Nürnberger Buchhandlung
fanden regen Zuspruch.
Ziel dieser Veranstaltung ist, Fachkräfte der Kindertagesbereuung
mit Eltern zum Thema des Fach-Vortrags miteinander ins Gespräch
zu bringen.
Programm
2009 zum Download (PDF-Datei, 184 KB,
2 Seiten)

6.
Familienbildungstag, Samstag, 19. April 2008
Thema: Gefühle zeigen - stark sein! Typisch männlich,
typisch weiblich!?
Referent: Dr. Reinhard Winter (Diplompädagoge)
Es macht Freude, ein Kind mit Liebe und Verantwortung beim
Aufwachsen zu begleiten. Für Eltern ist dies eine verantwortungsvolle
und nicht immer leichte Aufgabe. Erziehung ist deshalb ein
häufiges und wichtiges Gesprächsthema unter Partnern,
Freunden und auch pädagogischen Fachkräften.
Dr. Reinhard Winter (Diplompädagoge) befasst sich mit
der Frage, warum es mit Jungen manchmal schwierig ist und
wie es leichter gehen könnte. Er ist übrigens nicht
nur Forschungs-, sondern auch Familienexperte als Vater eines
Jungen und eines Mädchens.
Programm
2008 zum Download (PDF-Datei, 220 KB,
2 Seiten)

5.
Familienbildungstag, Samstag, 24. März 2007
Thema: Rücksicht, Toleranz, Höflichkeit - Welche
Werte brauchen Kinder heute?
Referentin: Elke Leger, Mutter von zwei Kindern, Psychologin,
Journalistin, Buchautorin; sie war 15 Jahre lang Redakteurin
der Familienzeitschrift "spielen und lernen"
Welche Werte braucht ein Kind als Rüstzeug für
sein Leben?, war Thema des Referates. Kinder müssen erst
lernen, was richtig und was falsch ist. Was können Eltern
tun, damit ihre Kinder Verantwortungsgefühl, Aufrichtigkeit
und soziale Kompetenz entwickeln können?
Die Referentin zeigte auf, dass Eltern sich bewusst machen
müssen, welche Werte ihnen selbst wichtig sind und was
in ihrem Leben Bedeutung hat. Eltern sollten diese Werthaltungen
vorleben im täglichen Miteinander, denn Kinder lernen
in erster Linie durch Beobachtung. Damit Kinder die Regeln
und Normen verinnerlichen können, müssen sie Sicherheit
und Halt in der Familie erfahren. Durch Bestärkung und
Anerkennung können sie Selbstwertgefühl und geistige
Unabhängigkeit entwickeln. Der Vortrag gab vielfältige
Anregungen für eine Erziehung, die Kinder zu integren
„ganzen“ Menschen werden lässt – mit
Herz und Verstand.
Programm
2007 zum Download (PDF-Datei, 133 KB,
2 Seiten)

4. Familienbildungstag, Samstag, 1. April
2006
Thema: Kinder brauchen Wurzeln und Flügel
Referentin: Prof. Dr. Sigrid Tschöpe-Scheffler
Für
die Entfaltung ihrer Persönlichkeit brauchen Kinder Grenzen
und Freiraum. Die Referentin zeigte in ihrem Vortrag auf,
wie Eltern das Gleichgewicht zwischen Verankerung und Freiheit,
Grenzen setzen und Loslassen finden können. Sie plädierte
für mehr Freiräume, damit Kinder einen eigenen Erfahrungsschatz
sammeln können. Dazu gehören auch Misserfolge!
In den anschließenden Workshops konnten die TeilnehmerInnen
ihre Fragen los werden, sich mit Fachleuten der Nürnberger
Familienbildungsstellen sowie anderen Eltern austauschen und
neue Erkenntnisse vertiefen. Außerdem gab es Impulse,
um Situationen im Familienalltag gelassen(er) zu meistern.
Programm
2006 zum Download (PDF-Datei, 207 KB,
2 Seiten)

3.
Familienbildungstag, 19. Februar 2005
Thema: Augenblicke der Liebe – Hilfe für gestresste
Familien
Referentin: Gisela Preuschoff
Die Nürnberger Familienbildungsstellen boten gemeinsam
mit der "Kampagne Erziehung" Hilfen für gestresste
Familien an.
Familienleben macht Spaß – diesen Aspekt können
Eltern leicht einmal aus den Augen verlieren, wenn sie sich
den täglichen Herausforderungen im Familienalltag stellen
müssen. Gisela Preuschoff, Autorin, Familientherapeutin
und Mutter von sechs Kindern, gab sachkundig und anschaulich
Anregungen, wie Eltern sich auf die Suche nach neuen Dreh-
und Angelpunkten des Familienglücks begeben können.
Wann, wo und wie lassen sich kraftschöpfende Momente
im täglichen Familientrubel finden?

2.
Familienbildungstag, 31. Januar 2004
Thema: Kinder brauchen Grenzen
Referent: Dr. Jan-Uwe Rogge (Autor, Familien- und Kommunikationsberater)
Dies war das Thema des 2. Nürnberger Familienbildungstags,
der bereits Tage vor dem Veranstaltungstermin ausgebucht war.
Jan-Uwe Rogge konnte den 185 Elternteilen im Haus Eckstein
natürlich keine Patentrezepte geben, aber er machte den
Eltern Mut, mit mehr Gelassenheit und Heiterkeit zu reagieren.
Er vermittelte, dass es bei der Erziehung von Kindern nicht
um Technik geht, sondern um eine innere Haltung, denn Kinder
kommen nicht als "unbeschriebene Blätter" auf
die Welt, sondern jedes Kind ist anders und sollte auch in
seiner Einmaligkeit erkannt und geachtet werden. Erziehung
ist Beziehung und bedeutet ein gemeinsames Entwickeln von
Eltern und Kindern. Jan-Uwe Rogge nannte die Kinder „kleine
Weisheitslehrer“, von denen auch die Eltern etwas lernen
können.
Er empfiehlt den Eltern Mut zur Unvollkommenheit, denn Kinder
lieben unvollkommene Eltern. Eltern, die auch nachdenken,
die auch einmal verzweifelt sind und nicht alles sofort wissen.
Aber natürlich finden alle Kinder Grenzen „blöd“
und stellen Eltern immer wieder auf den Prüfstand.
In sieben verschiedenen Workshops erfolgte in kleinen Gruppen
ein intensiver Austausch zu Themen wie z.B: „ Raus aus
dem Bauch und schon geht´s los!“ oder „Ein
nein braucht keine rosa Schleife!“

1.
Familienbildungstag, 22. März 2003
Thema: Was Kinder so dringend brauchen
Referent: Hans Grothe, seit 30 Jahren Mitarbeiter und Erziehungsexperte
der Zeitschrift ELTERN
Hans Grothe, seit 30 Jahren Mitarbeiter und Erziehungsexperte
der Zeitschrift ELTERN, sprach über das Thema „Was
Kinder ... so dringend brauchen!“
Nach dem Vortrag und anschließender Diskussion konnten
Nürnberger Eltern eigene Erfahrungen in Workshops austauschen
und sich von Mitarbeiterinnen der Familienbildungsstellen
neue Impulse für alltägliche Familiensituationen
geben lassen.

Familienbildung in Nürnberg
Hier finden Sie eine Zusammenstellung
der Nürnberger Familienbildungsstätten.
Nürnberger
Familienbildungsstätten und Treffpunkte

Kontakt

|